Allgemeine Zahnbehandlung, Implantation, Zahnregulierung, kieferchirurgische Eingriffe! Ordinationszeiten: Mo-Fr 10:00-17:00 Uhr und nach individueller Terminvereinbarung. Rufen Sie uns an oder reservieren Sie Ihren Termin online!

Kronen, Brücken

Zahnkronen und Brücken* oder Brückeneinheiten*
*(nachstehend Krone oder Zahnkrone genannt)

Wenn ein oder mehrere Zähne fehlen, sollen sie durch zahnärztliche Maßnahmen ersetzt werden. Dazu ist eine Versorgung mit einer Brücke/Brücken geeignet. Brücken bestehen aus sogenannten Pfeiler-Kronen auf Zähnen, die an die Lücke angrenzen, in Verbindung mit Brückengliedern, die die Zahnlücken überbrücken und die fehlenden Zähne ersetzen.

Was ist eine Zahnkrone? Zahnkrone aus Ungarn

Eine Krone, die über einen Zahn gesetzt wird - die den Zahn bedeckt, um seine Form, Größe und Stärke wiederherzustellen. Die Zahnkrone, die aus einem stabilen künstlichen Material gemacht wird, bedeckt den ganzen sichtbaren Teil eines Zahnes.

Wann müssen Zahnkronen eingegliedert werden?

In folgenden Fällen kann eine Zahnkrone als Zahnersatz verwendet werden:

- um eine oder mehrere Zahnlücken zu schließen
- um Zahnimplantate zu bedecken
- um einen beschädigten Zahn zu reparieren
- um einen Zahn mit einer großen Füllung zu bedecken und zu stützen
- um entfärbte Zähne zu bedecken

Die Zahnersätze sind individuell gestaltete Maßanfertigungen, deshalb kann ein Heil- und Kostenplan entweder anhand einer Panorama-Röntgenaufnahme oder eines vorhandenen Heil- und Kostenplans oder nach einer persönlichen Untersuchung erstellt werden.

Aus welchen Materialien besteht eine Zahnkrone?

Eine endgültige Zahnkrone kann aus Metallen, aus Keramik, aus Kunststoff, aus Zirkonium oder aus Titan hergestellt werden.

Metallkrone / Goldkrone / Vollgusskrone

Die Metall-Legierungen sind üblicherweise aus Cobalt-Chrom oder aus Gold gemacht. Belastungen durch Kaukräfte halten sie außerordentlich gut stand. Obwohl die Vollgusskronen optisch weniger schön anzusehen sind, haben sie den Vorteil, dass weniger Zahnstruktur entfernt werden muss. Die Vollgusskronen werden fast ausschließlich im hinteren Backenzahnbereich verwendet.

Voll verblendete Zahnkrone aus Keramik

Eine Zahnkrone aus Metall kann mit zahnfarbenem Material (z.B. Keramik) verblendet werden, um die kosmetischen Schwierigkeiten zu überdecken.
Die Keramikverblendkronen (mit Basis aus Metall) schauen wie normale Zähne aus. Der große Vorteil der Metallkeramikkrone ist ihre hohe Stabilität und die lange Haltbarkeit.

Das Metallgerüst (z.B. bei den Vollgusskronen) wird aus Gold- oder aus Cobalt-Chrom-Legierung gemacht. Darauf wird eine zahnfarbene Keramikschicht aufgebrannt. Das zuunterst liegende Metall kann man nur manchmal als dunkle Linie sehen. Insbesonders dann, wenn das Zahnfleisch sich schon weiter zurückgezogen hat.

Vollkeramikkrone

Eine Vollkeramikkrone besteht, wie der Name schon andeutet, aus Keramik. Auch unter den Bezeichnungen Jacketkrone oder Porzellankrone bekannt.
Vollkeramikkronen sind kaum von einem natürlichen Zahn zu unterscheiden, da sie die natürlichste Farbe haben und lichtdurchlässig sind. Die Vollkeramikkronen sind besonders geeignet für Menschen mit Metallallergie. Leider sind sie nicht so haltbar wie viele andere Zahnkronen. Vollkeramikkronen sind eine gute Wahl für vordere sichtbare Zähne.

Zirkonoxid-Krone - die ästhetische und langlebige Zukunft

  Zahnkrone aus Ungarn, Zirkonkrone
  Zirkonoxid-Zahnkrone

Zirkonoxid zeichnet sich durch eine äußerst hohe Festigkeit und Stabilität, gute Biokompatibilität und beste optische Eigenschaften aus.
Auch wenn sich das Zahnfleisch zurückgezogen hat, bildet sich kein schwarzer Metallrand am Zahnfleischsaum. Die Zirkonoxid-Kronen haben eine geringe Wärmeleitfähigkeit, dadurch bleibt das Konsum von heißen oder kalten Getränken od. Speisen angenehm. Eine bessere Lichtleitung sorgt für das hochästhetische Ergebnis.

Titankeramik - Zahnkrone - allergiefrei und leicht

Bei den „Dritten” liegt Titan an erster Stelle.
Von allen metallischen Werkstoffen, die heute für die zahnärztliche Prothetik eingesetzt werden, erfüllt Titan diese hohen Anforderungen am besten.
Titan ist verblüffend leicht - ein nicht zu unterschätzender Komfortaspekt. Titan isoliert Hitze und Kälte besonders gut, z.B. vierzehnmal besser als Gold – das bedeutet, keine Schmerzen bei heißen oder kalten Getränken und Speisen.

  Zahnkrone aus Ungarn, Titankeramikkrone
  Titankeramik-Krone

Titan ist absolut geschmacksneutral – kein unangenehmes Metallaroma im Mund.
In der Chirurgie hat es sich seit über 30 Jahren als „neutraler” Implantat-Werkstoff etabliert, da dieses Reinmetall keine Abwehrreaktionen des Körpers hervorruft.
Im Speichel und im Gewebe sind zahnärztliche Werkstoffe starker Korrosion ausgesetzt. Bei vielen herkömmlichen metallischen Werkstoffen setzt dieser Prozess Metallionen frei, die zu verschiedenen Körperorganen transportiert werden. Bei starker Anreicherung können sie unter Umständen Gesundheitsprobleme und Allergien auslösen. Nicht so bei Titan. Dieses Metall setzt keine Stoffe frei.
Für nahezu alle zahnmedizinischen Versorgungen ist Titan der Werkstoff der Zukunft.

Provisorische Zahnkrone

Provisorische Zahnkronen können sowohl direkt in der Zahnarztpraxis als auch im Labor hergestellt werden. Provisorische Zahnkronen werden aus Kunststoff hergestellt und können für die temporäre Wiederherstellung der Zähne verwendet werden, bis eine endgültige Zahnkrone in dem zahntechnischen Labor fertiggestellt wird.

Wie läuft die Behandlung ab?

Die Behandlung gliedert sich in verschiedene Schritte, die Reihenfolge kann im Einzelfall etwas abweichen:
Zur Behandlungsplanung sind Röntgenaufnahmen der Pfeilerzähne erforderlich. Es wird überprüft, ob de Nerv noch lebendig reagiert. Mit einer Betäubungsspritze kann das Beschleifen der Zähne schmerzfrei durchgeführt werden. Vorhandene Kronen werden auf dem Zahn vorsichtig zerteilt und abgenommen. Defekte Füllungen und durch Karies erweichte Zahnsubstanz werden durch Ausbohren und Abschleifen entfernt. Bei stark geschädigten Frontzähnen, bei denen nur noch die Zahnwurzel vorhanden is, wird ein Sift in die Wurzel eingebracht, worauf dann die Zahnkrone befestigt werden kann. Das nennt man Stiftzahn.

Die nach dem Abschleifen verbliebenen Zahn-"Stümpfe" sehen aus wie eine kleinere Ausgabe der ursprünglichen Zähne. Der größte Unfang liegt am Zahnfleisch, er vermindert sich gleichmäßig zur Kaufläche hin. Im Vergleich mit noch vorhandenen Zähnen wird die passende Zahnfarbe ausgesucht.

Zahnkrone aus Ungarn_Zahnfarbe

Der Zahnfleischrand wird kurzzeitig etwas vom Zahn weggedrängt, so dass ein winziger Spalt ensteht und es nicht mehr blutet. Die Lagebeziehung der Zahnreihen und Kiefer zueinander (der "Biss") wird aufgezeichnet. Von Ober- und Unterkiefer werden Abformungen (Abdrücke) mit weichen Massen genommen und später im Labor mit hartem Gips ausgegossen. So kann der Zahntechniker das Gebiss in einem Kausimulator nachahmen und präzise Brücken anfertigen.

Inzwischen werden die beschliffenen Zahnstümpfe mit provisorisch einzementierten Kronen aus Kunststoffmaterial abgedeckt und geschützt (wie mit einem Verband). So sind keine "Stümpfe"der "Löcher" zu sehen, man kann auch vorsichtig beißen. Wenn provisorische Brückenglieder eingefügt sind, erhält man schon einen Eindruck von Wirkng und Funktion der Brücke und kann die Pflege üben. Beim nächsten Termin werden die provisorischen Kronen/Brücken entfernt, die Pfeilerzähne gereinigt und die Brücken anprobiert bzw. eingesetzt.

Die Vorbereitung eines Zahnes für eine Zahnkrone benötigt normalerweise 2 Sitzungen - im ersten Schritt werden die Zähne untersucht, geröntgt und vorbereitet, beim zweiten Besuch wird die endgültige Zahnkrone bereits eingegliedert. In den meisten Fällen, wo die Situation eindeutig ist, ist eine Anprobe überflüssig, das Labor macht die Zahnkrone oder Zahnbrücke schon für die zweite Sitzung fertig und es kann sofort eingegliedert werden. Ob eine Probe nötig ist, kann der Zahnarzt schon bei der Vorbereitung der Zahnkrone sagen.