Allgemeine Zahnbehandlung, Implantation, Zahnregulierung, kieferchirurgische Eingriffe! Ordinationszeiten: Mo-Fr 10:00-17:00 Uhr und nach individueller Terminvereinbarung. Rufen Sie uns an oder reservieren Sie Ihren Termin online!

Zahnregulierung

Die Kieferorthopädie (Zahnregulierung) ist ein Spezialgebiet der Zahnheilkunde. Ziel dieses Bereiches ist es, durch Fehlentwicklungen oder Krankheiten verursachte Fehlstellungen der Zähne und des Kieferknochenapparates sowohl in ästhetischer als auch in funktioneller Hinsicht zu korrigieren.

Einst wurde dies mit Hilfe einer tagsüber herausnehmbaren Zahnspange in ziemlich zeitaufwendiger Weise vorgenommen; heutzutage jedoch wird eine Zahnregulierung fast ausschließlich durch geklebte, fest verankerte Apparate erreicht.

Entgegen der weitverbreiteten Meinung ist heutzutage das Alter des Patienten kein Hindernis für kieferorthopädische Maßnahmen (Zahnspange/Zahnregulierung). Die Behandlungen können in jedem Alter vorgenommen werden. 

Viele Patienten schrecken vor den "hässlichen" Metallapparaten im Mund zurück. Aber auch jene können wir beruhigen, da heutzutage auch ästhetische Zahnspangen in "Zahnfarben" zur Verfügung stehen.

Wie entstehen Fehlstellungen?

Verschiedene Faktoren können die Entwicklung des Gebisses stören:
- Erbanlagen
- Äußere Einwirkungen (Fingerlutschen, Beruhigungssauger, falsche Atmung mit offenem Mund, Nägelkauen etc.)
- Vorzeitiger Verlust von Milchzähnen

Welche Fehlstellungen gibt es?

Idealerweise haben Zähne und Kiefer eine Stellung zueinander, wie in dieser Abbildung dargestellt:

Es kann aber zu verschiedenen Abweichungen kommen, wie z.B.:

- starke Engstände          

- geringe Engstände
- Zahnlücken
- falsche Kieferbeziehung
- offener Biss
- tiefer Biss

Müssen Zähne gezogen werden?

Falls es erforderlich ist, Zähne zu ziehen, so ist davon auszugehen, dass die Lücken am Ende der Behandlung wieder geschlossen sind.

Welche Arten von Spangen gibt es?

Es gibt lose (abnehmbare) Spangen für die einzelnen Kiefer, abnehmbare Doppelspangen für Ober- und Unterkiefer und festsitzende Spangen.

Festsitzende Spangen

Multibandapparatur
Die Multibandapparatur ist die gängige, festsitzende Zahnspange. Charakterisiert wird sie durch die 3 B-s, nämlich den Brackets, Bändern und Bögen.

Metallbänder werden in der Regel im hinteren Seitenzahnbereich eingesetzt.

Brackets werden auf den restlichen Zähnen angebracht. Der Zahnarzt rauht zunächst den Zahnschmelz mit einer schwachen Säurelösung oberflächlich an und klebt die Brackets dann mit einem Spezialkleber auf. Die Brackets können nach Beendigung der Behandlung absolut schmerzfrei und ohne Beschädigung des Zahnes wieder entfernt werden. Brackets können aus Metall, Kunststoff und Keramik gefertigt werden. Metall ist sowohl das beste als auch das kostengünstigste Material. Brackets aus Keramik sind ästhetisch am unauffälligsten, aber teuer.

Der Drahtbogen bildet das aktive Element der Spange. Zu Beginn der Behandlung ist er dünn und leicht biegsam. Im Laufe der Behandlung wird dickeres und starreres Material eingesetzt. Der Drahtbogen ist über kleine Gummiringe oder feine Drähte im Bracket befestigt. Die Elastizität des Drahtes bewirkt, dass die Zähne allmählich in die richtige Stellung bewegt werden.

In-Ovation® selbstligierende Brackets 

Selbstligierend bedeutet „sich selbst haltend“ durch eine Schiebeklappe am Bracket. Das Profil ist deutlich niedriger als bei vergleichbaren Brackets anderer Firmen und bietet so einen verbesserten Tragekomfort. Die selbstligierende Brackettechnologie mit dem In-Ovation-Bracket ermöglicht saubere Mundhygienezustände, da Haltegummis nicht mehr nötig sind und sich daher auch nicht verschmutzen oder verfärben können. Der Klappenmechanismus ohne Haltegummi dient gleichzeitig als eine Art Schutzpolster für das Weichgewebe im Mund.

In-Ovation-C® zahnfarbene Keramikbrackets

In-Ovation-C® ist das weltweit erste selbstligierende Keramikbracket. Durch den integrierten Klappmechanismus sind keine verfärbungsanfälligen Haltegummis mehr notwendig. Neben einem verbesserten Tragekomfort spielt bei In-Ovation-C® auch der ästhetische Aspekt eine wichtige Rolle. Die Brackets sind durch die helle Farbe kaum noch sichtbar.

Lingualbehandlung

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hier um eine zungenseitige Anwendung. Die Lingualbehandlung wird in der Kieferorthopädie als besonders ästhetische Behandlungsmethode eingesetzt. Sie ist besonders gut für Menschen im Berufsleben geeignet.

In-Ovation-L® - Behandlung mit der Lingualtherapie


Bei der Lingualbehandlung werden die Brackets nicht wie üblich auf der Vorderseite der Zähne befestigt, sondern auf der Innenseite, sodass die Spange nicht sichtbar zu Erkennen ist. Zu Beginn wird wie üblich ein Abdruck der Zähne gemacht und anschließend die Korrektur geplant. Es werden Brackets auf die innere Seite der Zahnoberfläche geklebt, wo dann Spanndrähte befestigt werden, damit die Zähne in die geplante Position gebracht werden können. Auch hier werden die Spanndrähte regelmäßig vom Zahnarzt nachgezogen. 

Lose Zahnspangen

Clear Aligner

Clear Aligner ist die fast unsichtbare Behandlung und wird von vielen anspruchsvollen Teenagern und Erwachsenen bevorzugt.

Diese besonders komfortable Möglichkeit der Therapie mit den durchsichtigen Alignern (Behandlungsschienen) ist z. B. für Berufstätige, Sport treibende, Musiker usw. sehr praktisch: Die Invisalign-Methode verschafft Ihnen eine flexible Alltagsgestaltung, denn der Aligner ist problemlos herausnehmbar.

Die Behandlung ist computergestützt. Der Computer berechnet anhand eines speziellen Abdrucks die einzelnen Behandlungsschritte bis zum gewünschten Behandlungsziel. Für jeden Behandlungsschritt wird eine spezielle Schiene angefertigt. Die Anzahl der transparenten Aligners liegt zwischen 12 und 50 bis zum Ende der Behandlung. Alle zwei Wochen bekommt der Patient eine neue Schiene, jede muss er 24 Stunden am Tag tragen.

Die durchsichtigen Behandlungsschienen bedeuten keinerlei Einschränkungen der Lebensqualität. Sie sind ästhetisch, komfortabel und natürlich. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Aligner komplett ohne Metall auskommen. Das sorgt für maximalen Tragekomfort. Die Aligner können beim Essen und zur Zahnpflege herausgenommen werden. Beim Tragen stören oder behindern sie Sie praktisch nicht.
Viele Einzelzahnbewegungen sind möglich, besonders beim Schließen von Lücken oder dem Auflösen von Engständen können sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Diese Behandlungsmethode ist nicht bei jeder Art von Fehlstellung möglich. Ob das bei einem Patienten möglich und empfehlenswert ist, stellt unsere Kieferorthopädin bei der Voruntersuchung fest. In dieser Sitzung kann sie schon sagen, ob beide Kiefer behandelt werden müssen, und ungefähr mit welchen Kosten der Patient rechnen muss.

Dann werden die Abdrücke genommen und ins Labor geschickt, wo die genaue computergesteuerte Behandlungslanung durchgeführt wird. Beim nächsten Termin werden schon die ersten Schienen ausgehändigt. Clear-Aligner-Patienten müssen meistens alle 2-3 Monate zur Kontrolle kommen.

Schwarz-Platte

Während dem Zahnwachstum von Kindern, im Übergang vom Milch- zum bleibenden Gebiss, kommt häufig eine lose Apparatur zum Einsatz.
Der Kiefer ist in dieser Wachstumsphase für Umgestaltungen noch beeinflussbar, eine beabsichtigte Zahnbewegung erfolgt eher zu kleinem Anteil oft als Nebeneffekt.
Bei regelmäßigem und ausdauerndem Tragen bis zu 10 Stunden täglich zeigen sich bereits nach einigen Wochen erste Verbesserungen. 


Übrigens: Bei der Gestaltung der Zahnspangenplatte (früher meist nur im rosé Farbton gehalten) gibt es inzwischen eine große Auswahl an Farben und Motiven, welche vom Patienten mitgestaltet werden können. Ein weiterer Ansporn, die (schöne) Spange möglichst oft zu tragen!
Beim Essen und während sportlicher Betätigung wird die Zahnspange herausgenommen, so dass die wechselnden Belastungs- und Ruhephasen dafür sorgen, dass sich Muskeln, Zähne und Kiefer schrittweise einander anpassen.
Der Kieferorthopäde überprüft den Sitz der Spange im Turnus von ca. 4 bis 10 Wochen und nimmt gegebenenfalls Angleichungen daran vor.
Neben der eigenen Mundhygiene bedarf es auch einer intensiven Pflege der Apparatur. Die Zahnbürste reicht dabei für die tägliche Reinigung aus, für hartnäckige Beläge können Reinigungstabletten verwendet werden.

Retentionsplatten - Retentionsspange

Am Ende der aktiven Behandlung bekommt der Patient Retentionsplatten, die dafür sorgen, das die gerade gerückten Zähne an ihrem Platz bleiben und nicht wieder zurückwandern, bis sich die neue Situation, der neue Biß stabilisiert hat.

 

Címkék: Zahnarztpraxis Ungarn, Zahnarzt Ungarn, Implantate Ungarn, Zahnklinik, Zahnregulierung, Zahnspange, Multiband Apparatur